Mit Barack Obamas Wahlsieg hat Benjamin Netanjahu eine schwere Niederlage einstecken müssen. Im Vorfeld des 6. November hatte der israelische Premier alle publizistischen und diplomatischen Hebel in Bewegung setzen wollen, um die zweite Amtszeit des Präsidenten zu verhindern. Nicht zufällig fielen diese Kampagnen zeitgleich mit dem Eingeständnis der ehemaligen Botschafterin bei den Vereinten Nationen Gabriela Shalev zusammen, dass sie heute die Politik ihrer Regierung beim besten Willen nicht mehr verteidigen könnte. Netanjahus nachträglicher Versuch der Umarmungstaktik, die Allianz mit den USA sei stärker als je zuvor, übersieht die tiefe persönliche Antipathie ihm gegenüber in der Chefetage des Weißen Hauses.











