Tote als Schutzschild gegen Israel.
Tote als Schutzschild gegen Israel.
http://www.youtube.com/watch?v=-Q6WcWe42PE
http://www.youtube.com/watch?v=TZa6JiWlWO0
http://www.youtube.com/watch?v=-NfPO0Wslyg
http://www.youtube.com/watch?v=v3sA9Bnfl-k
Während die Welt auf den Militäreinsatz in Libyen schaut, eskalieren auch wieder die Auseinandersetzungen um den Gazastreifen.Am Dienstag soll ein israelischer Panzer auf ein Haus in dem Küstenstreifen geschossen haben. Dabei seien drei Palästinenser getötet worden, berichteten Mediziner. Die israelische Armee bestätigte diese Informationen zunächst nicht. Sie hatte zuvor mitgeteilt, dass vier Raketen aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet abgefeuert worden seien.
Heute Morgen um neun Uhr fuhr israelisches Militär mit vier Bulldozern und Armeejeeps in das Dorf Khirbet Tana in der Nähe von Beit Furik, südöstlich von Nablus, ein. Zum sechsten Mal in diesem Jahr zerstörte das israelische Militär die Wohnhäuser und Ställe des Ortes, diesmal wurde das Dorf vollständig niedergerissen. Rund 250 Menschen wurden ihrer Häuser beraubt und haben nun kein Dach mehr über dem Kopf.Die Soldaten, die die Zerstörung durchführten, hinderten die Dorfbewohner daran, ihren persönlichen Besitz einzusammeln und begruben diesen stattdessen unter dem Erdreich. Das meiste von dem, was zum Wiederaufbau des Dorfes Verwendung finden könnte, wurde konfisziert oder zerstört, um es den Dorfbewohnern zu erschweren oder gar unmöglich zu machen, ihre Behausungen wieder aufzubauen.
Einige Dorfbewohner trugen ihre Habe in die kleine Moschee und suchten dort Unterschlupf für die Nacht, auch wenn dort nicht genug Platz für jeden war. Die einzigen zwei Gebäude, die man stehengelassen hat, sind die Moschee und die Schule. Die Schule kann man jedoch nur als Provisorium bezeichnen: Sie war seit ihrer Zerstörung vor einer Woche gerade wieder aufgebaut worden. Die Dorfbewohner glauben, daß es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Armee zurückkehrt, um auch diese Schule zu zerstören.
weiterlesen bei Die Freiheitsliebe
http://www.youtube.com/watch?v=Sa0U7BUBKNc
T.Ellerbrock im Gespräch mit Moshe Zuckermann zu den Möglichkeiten eines Friedens zwischen Israel und Palästina.
Während die Weltöffentlichkeit auf den Umsturz in Libyen fixiert ist, nutzt Israel die Ablenkung und bombardierte in der Nacht mit Kampfflugzeugen den Gazastreifen.Eine israelische Militärsprecherin sprach selbst von den schwersten Angriffen seit gut zwei Jahren.
Auslöserkette waren Auseinandersetzungen an der israelischen Grenze bei denen ein Palästinenser durch israelische Soldaten getötet und elf weitere zum Teil schwer verletzt wurden.
Eine Panzergranate wurde in eine Menschengruppe abgefeuert. Anschließend schlug eine Rakete des Typs “Grad” in der israelischen Wüstenstadt Beerscheva ein, wobei jedoch keiner verletzt wurde.
Die Auswirkungen der israelischen Angriffe der Luftwaffe lassen sch noch nicht abschätzen.
http://www.youtube.com/watch?v=eBLmScYuuKw
BR alpha – Denkzeit, 05.02.2011 (Ausschnitt)
Veranstalter: Rottendorfer-Projekt der Hochschule für Philosophie vom 13. Dezember 2010
Projektziel
Das Forschungs- und Studienprojekt »Globale Solidarität – Schritte zu einer neuen Weltkultur«, finanziert von der Rottendorf-Stiftung und seit über 20 Jahren an die Hochschule für Philosophie in München angebunden, will in interdisziplinärer wissenschaftlicher Reflexion zu einer weltweiten Gemeinschaft der Völker, Kulturen und Religionen beitragen.
In wissenschaftlichen Symposien und Kolloquien, der eigenen Veranstaltungsreihe »Fremde Kulturen und Religionen« im Rahmen des Lehrangebots der Hochschule für Philosophie, sowie der Buchreihe »Globale Solidarität – Schritte zu einer neuen Weltkultur« setzt es sich mit den Bedingungen und Möglichkeiten einer »neuen Weltkultur« im Kontext einer globalisierten Welt auseinander.Die Beziehungen zwischen Israelis und Palästinensern sind seit Jahren blockiert. Moshe Zimmermann zeigt auf, dass die israelische Gesellschaft mehr Angst vor jenen Kräften hat, die prinzipiell gegen jeden Verzicht auf besetztes palästinensisches Gebiet sind, als vor dem katastrophalen Zustand des Unfriedens. Er erklärt die historischen Hintergründe und aktuellen Folgen einer Politik, die den Teufelskreis von Gewalt und Gegengewalt nicht durchbrechen kann.
Theodor Herzl, der Begründer der zionistischen Bewegung, hatte nur einen Wunsch: eine Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina. Ende des 19. Jahrhunderts war dieser Gedanke noch reine Utopie, aber sein Wirken war eine wichtige Voraussetzung für die Gründung Israels 1948. Herzl entwickelte ein idealistisches Bild eines modernen Staates und konzipierte ein Modell zur sozialen und politischen Ordnung, in der die in einem künftigen Judenstaat lebenden Araber und Juden friedlich koexistieren.
Was ist aus dieser Anschauung geworden? Benjamin Netanyahu, derzeitiger Ministerpräsident Israels, griff in einer Rede diesen Gedanken auf und nannte den Wunsch Herzls ‘eine scharfe Lösung der bestehenden Gefahr des Antisemitismus’. Was er dabei nicht erwähnte, war, Herzl bevorzugte einen gewaltfreien Staat. Netanyahus Fazit für Israel lautet: „Frieden im Nahen Osten ist ein über Abschreckung oder Gewaltanwendung zu erreichender Frieden.” (S. 13). Das impliziert, Frieden bedeute für Israel, Krieg zu führen, denn man finde nur Frieden, indem man seine Feinde in Schach halte.
Zimmermann kritisiert die schizoide israelische Denkweise: Kompromissbereitschaft wird als Schwäche ausgelegt. Die Ermordung des Friedenspolitikers Jitzak Rabin durch einen rechtsnationalistischen Attentäter beweist dies nur allzu deutlich. Die Politik, die weiterhin die Angst vor dem trügerischen Frieden schürt, das Militär, für die Frieden der Verlust ihres Status’ bedeutet und die nationalreligiösen Siedler, sind die Triga einer aggressiven Polemik. Demgegenüber steht das junge, aufgeklärte israelische Volk. Ein Volk, das demokratisch denkt, das Wert auf Bildung legt und auf Prosperität setzt. Aber solange die minoritären Kräfte den wandelbaren Zeitgeist der Mehrheit der Bevölkerung von der Bedrohung des „Un”-Friedens überzeugen, wird sich die Lage in Israel nicht entspannen. Der Historiker versäumt aber auch nicht, die realen Gefahren, denen Israel ausgesetzt ist, zu erwähnen. Allen voran der Iran, dessen Präsident Ahmadinedschad den Holocaust leugnet und das Existenzrecht Israels abspricht; umso wichtiger erscheint es, Frieden zu stiften.
Widerstand – Palästinenser-Dorf kämpft waffenlos gegen Israel
http://www.youtube.com/watch?v=nfEmA4tUNVc