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Tag Archiv für Migranten

Jeder dritte Ausländer muss für Niedriglohn arbeiten



ARBEITSMARKT

Rund jeder Fünfte arbeitete im Jahr 2010 für einen Niedriglohn. Unter Nicht-EU-Ausländern arbeitet sogar jeder Dritte im Niedriglohnsektor. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Bundesamtes hervor.

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Nicht-EU-Ausländer im Niedriglohnsektor
Arbeitnehmer im Niedriglohnbereich und mit Migrationshintergrund wurden nicht erfasst. Wie das Statistische Bundesamt auf Nachfrage des MiGAZIN jedoch mitteilt, sind vor allem ausländische Arbeitnehmer aus Nicht-EU-Staaten im Niedriglohnsektor beschäftigt. Das sind vor allem die sogenannten atypischen Beschäftigungsformen wie Teilzeitbeschäftigung mit bis zu 20 Wochenarbeitsstunden, befristete Beschäftigung, Zeitarbeit und Mini-Job.

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“Sarrazin fühlt sich bestätigt – das ist tragisch”



Autor der Studie zu Muslimen in Deutschland

“Schock-Studie” hat die “Bild” die Untersuchung genannt. Ein Fünftel der deutschen Muslime verweigert demnach die Integration. Wolfgang Frindte, federführender Autor der Studie, ist dagegen vor allem über eines schockiert: Den einseitigen Umgang der Medien und Politiker mit seinen Daten. Die Berichterstattung in den Boulevard-Medien habe Mitarbeiter seines Teams zur Verzweiflung gebracht.

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Öffentlich-rechtlicher Rassismus zur besten Sendezeit


 

 

 

 

ARD-DÖNER-TV

Donnerstagabend. 20:15 Uhr. ARD. Fastnachtsendung: „Frankfurt: Helau“. Inhalt: Vorurteile und Klischees über Türken – verpackt als Witz und in gebrochenem Deutsch. Landesausländerbeirat fordert Entschuldigung. ARD und der HR nehmen Angebot aus dem Internet.

Würden Sie Geld dafür zahlen, um öffentlich lächerlich gemacht zu werden? Millionen Türken und Muslime tun das. Nicht weil sie zu viel Geld oder einen überdurchschnittlichen Sinn für Humor haben, sondern weil sie gezwungen werden, über ihre GEZahlten Rundfunkgebühren Fastnachtsendungen wie „Frankfurt Hellau“ mitzufinanzieren, die am 2. Februar 2012 zur besten Sendezeit (Uhr 20:15) im Abendprogramm im ARD ausgestrahlt wurde.

„Döner TV“ hieß die Büttenrede. Die Moderatorin trug ein Dirndl mit passendem Kopftuch in „Türk“is und machte in bewusst gebrochenem Deutsch plumpe Witze über „Eiche“ und „Achmed“. Die eine arbeitet als „Butzfrau“, der andere in der „geschlossenen Sendeanstalt“ – ausgestattet mit einem 10-jahres-Arbeitsvertrag ohne Bewährung. Der Saal jubelt.

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Türsteher darf nicht nach Hautfarbe entscheiden



In einer Diskothek in Reutlingen verweigerte ein Türsteher einem Gast wegen seiner Hautfarbe den Zutritt. Dies verstößt jedoch gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), entschied nun das Oberlandesgericht Stuttgart.

Für den jungen Deutsch-Togolesen endete der Diskobesuch bereits am Türsteher. Beanstandet wurde jedoch nicht dessen Kleidungsstil, sondern seine Hautfarbe. Es seien schon “genug Schwarze drin”, ließ man den 18-Jährigen wissen und verweigerte ihm mit dieser Begründung den Zutritt. Am gleichen Abend sei zumindest noch ein weiterer Gast aufgrund seiner dunklen Hautfarbe abgewiesen worden.

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Polizei nimmt Ermittlungen zum Ludwigshafener Brand wieder auf



Nachdem in den vergangenen Monaten die Diskussionen um die verkannte Gefahr rechtsradikaler Terrorgruppen lauter wurden, nimmt die Polizei die Ermittlungen zum Brand in einem Ludwigshafener Haus 2008 wieder auf. Neun Menschen waren dabei um Leben gekommen.

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Kopftuchverbot in Fitness-Studio



Einer Krefelder Gymnasiastin ist verboten worden, im Fitness-Studio “All Inclusive” ihr Kopftuch zu tragen. Die Geschäftsführung argumentiert, dass es in anderen Studios früher Streit über die Kopftücher gegeben habe.

Die Krefelder Gymnasiastin Yeliz Vardar (21) ist bei ihrer Anmeldung im Fitness-Studio “All Inclusive Fitness” Gutenbergstraße ein Kopftuchverbot für den Fall der Mitgliedschaft erteilt worden. “Mir wurde gesagt, das sei aus hygienischen Gründen”, sagte Vardar unserer Redaktion.

Der Geschäftsführer von “All Inclusive Fitness”, Nico von der Heide, bestätigte am Donnerstag: “Es stimmt, dass bei uns keine Kopftücher getragen werden dürfen. Wir wollen damit Streitpotenziale vermeiden.”

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Kleingärtner in Norderstedt lassen Migrantenquote wieder fallen



Mit einer Migrantenquote sorgte ein Kleingartenverein aus Norderstedt in Schleswig-Holstein für viel Empörung. Nun wurde der Plan fallengelassen. Für die besorgte Stadt ist die Sache damit aber noch nicht vom Tisch.

Ein Kleingartenverein aus dem schleswig-holsteinischen Norderstedt hat seine umstrittene Migrantenquote zurückgenommen. Jetzt soll wieder Ruhe im Schrebergarten einkehren. Die Stadt befürchtet aber Folgen für ihr Image und will die Vorfälle aufarbeiten.

Die Begründung für die im Oktober beschlossene Quote war: Vor allem Migranten integrierten sich nicht und hielten sich nicht an Vorschriften. Nur noch 12,6 Prozent, also neun der insgesamt 73 Parzellen, sollten an Menschen mit ausländischen Wurzeln vergeben werden.

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Kündigung weil sie einen Muslim heiratete



Angehende Pfarrerin Kündigung weil sie einen Muslim heiratete

Es klingt wie eine ganz normale Liebesgeschichte: Carmen und Monir lernen sich im Ausland kennen, verlieben sich und heiraten. Doch dann verliert Carmen ihren Job – weil Monir Muslim ist.

Carmen Häcker und Monir Khan haben sich bei einem Auslandspraktikum kennen gelernt, im August haben die beiden geheiratet. Es könnte alles perfekt sein. Doch diese Liebe kostet Carmen Häcker ihren Traumjob. Die 28-Jährige ist in der Ausbildung zur evangelischen Pfarrerin – und jetzt wurde ihr gekündigt. Begründung: Ihr Ehemann ist ein Muslim.

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Laubenpieper beschließen Ausländerquote



Der Kringelkrugweg will weitgehend deutsch bleiben: Kleingärtner in Schleswig-Holstein beschließen eine Obergrenze für Laubenpieper mit Migrationshintergrund.

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Mehrheit für Migrantenquote von 12,6 Prozent

Abgegebene Stimmen 70. Davon 59 für eine Migrantenquote im Kleingartenverein, 11 dagegen. Von den 59 Befürwortern, auch das ist im Protokoll vermerkt, sprachen sich 5 Vereinsmitglieder für eine Quote von 27 Prozent aus, entsprechend dem Anteil der Bürger mit Migrationshintergrund in der Hansestadt Hamburg.

13 Stimmen gab es für eine Quote von 19,2 Prozent. Das entspräche dem Bundesschnitt. Die Mehrheit von 41 Mitgliedern sprach sich für eine Migrantenquote von 12,6 Prozent aus, analog zum Anteil dieser Bevölkerungsgruppe in Schleswig-Holstein.

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Die Mär von den faulen Ausländern



SOZIALMIGRATION

Viele Menschen sind überzeugt: Zuwanderer wollen nur den Sozialstaat ausnutzen. Eine neue Studie widerspricht der Stammtischeparole deutlich. Migranten wollen arbeiten.

Für fast jeden dritten Deutschen besteht kein Zweifel: „Die Ausländer kommen nur hierher, um unseren Sozialstaat auszunutzen“. In einer repräsentativen Umfrage der Friedrich-Ebert-Stiftung stimmten im vergangenen Jahr 31,4 Prozent der Befragten dieser Aussage zu.

Thilo Sarrazin spricht diesen Menschen in seinem umstrittenen Buch „Deutschland schafft sich ab“ aus der Seele: „Wer vor allem an den Segnungen des deutschen Sozialstaats interessiert ist, der ist bei uns schon gar nicht willkommen.“ Aber gibt es diese sogenannte Sozialmigration überhaupt? Ziehen die westlichen Wohlfahrtsstaaten arme Menschen aus anderen Ländern wirklich magnetisch an?

Ein vierköpfiges Forscherteam um Klaus Zimmermann, Direktor des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA), ist dieser Frage jetzt wissenschaftlich auf den Grund gegangen – und gibt Entwarnung: „Alle Schätzungen für Migranten innerhalb der EU signalisieren, dass die Wanderungsbewegungen in der EU nicht davon abhängen, wie großzügig die Arbeitslosenversicherung in einem Land ist“, lautet das Fazit der Studie. „Die Migranten wollen sich nicht in die soziale Hängematte legen“, sagt Zimmermann. „Sie wollen arbeiten.“

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Menschenhass


 

Brandanschlag Mölln November 1992

 

Brandanschlag in Solingen Mai 1993

 

 

Zwangsehen in Europa


 

 

 

Liebe Türken



Sie bringen ihre Schönheit in unser Land. Eine Schönheit, von der wir lange nur träumten. Auch sie sind Deutschland. Ein Traum ist wahr geworden.

Danke schön! Als die DDR die Mauer baute, suchte die BRD nach Arbeitskräften. Ihr kamt. Ihr habt unseren Boom gerettet. Ihr habt dafür gesorgt, dass die Kohlen gefördert wurden, dass die Hochöfen rauchten und nebenbei habt Ihr, als die Tante Emma Läden eingingen, dafür gesorgt, dass das Kleingewerbe in unseren Städten nicht ausstarb.

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Moschee-Zoff



Um die im Bau befindliche Kölner Großmoschee gibt es mal wieder Zoff.

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Die Kuppel ist eine nach oben hin sehr schlanke und luftige Konstruktion. Da bleibt nicht viel Luft für eine ausreichende Betondeckung und das kann Probleme mit der Carbonatisierung von Beton geben, was dann den Bewehrungsstahl rosten lässt. Ein Gutachter will festgestellt haben, dass die Betondeckung an 51 Stellen der Kuppel zu dünn ist. Und dann kommen noch die Tauben und scheißen der Moschee auf den Kopf (EXPRESS).

Außerdem gibt es ein weiteres Gutachten, in dem über 2300 Fehler bei der Bauausführung festgehalten werden. Klingt viel, ist aber bei so einem großen Projekt Peanuts. Entscheidend ist die Frage, ob genügend Beton über dem Stahl liegt. Wenn der Gutachter recht hat, dann kommt es wohl zu einem Baustopp.

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Ditib will Schadenersatz



Die Ditib will Schadenersatz vom Architekten Paul Böhm fordern. 2000 Mängel sieht die türkisch-islamische Bauherrin am Rohbau. Der Schadenersatz gehe „möglicherweise in Millionenhöhe“. Paul Böhm weist die Vorwürfe entschieden zurück.

Um die Kölner Zentralmoschee eskaliert zwei Jahre nach Baubeginn ein Streit zwischen der türkisch-islamischen Bauherrin Ditib und den Architekten. Die Ditib sieht 2000 Mängel am Rohbau und will vom Architekten Paul Böhm Schadenersatz „möglicherweise in Millionenhöhe“ verlangen, wie Ditib-Anwalt Christian Preetz am Donnerstag ankündigte. Wenige Tage zuvor hatte der Dachverband dem renommierten Architekturbüro wegen „unüberbrückbarer Differenzen“ überraschend und mit sofortiger Wirkung gekündigt – und damit viel Kritik ausgelöst.

 

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