Tag Archiv für Konvertiten

Britinnen konvertieren zum Islam


http://www.youtube.com/watch?v=QCTG1GA6_QA

Guantanamo Wärter konvertiert zum Islam


Neues von Abu Adam


Seit die Seite www.boot-der-rettung.de nicht mehr online ist, ist es ruhig um die Moschee Masjid As Sunna in Mönchengladbach geworden.

Hier ein von  mir auf ein erträgliches Maß zusammengeschnittenes Video mit Abu Adam, alias Hussein, alias Sven der Feuerwehrmann.

Abu Adam philosophiert hier über den Islam, Gott und die Frauen. Das Video stammt von der Homepage von Pierre Vogel Einladung zum Paradies.

Ich distanziere mich von diesen Menschen verachtenden Aussagen.

Pierre Vogel: Versammlung der Umma! Wirklich?


Omars Abrechnung mit Pierre Vogel:

Die üblichen Gruppierungen rund um Pierre Vogel verschicken wieder Emails, nachdem die Schamfrist nach ihrem Debakel um den Fall der fünffachen Mutter Natalie Bracht scheinbar abgelaufen ist. Diesmal geht es um den Prozess des Mörders von Marwa El-Sherbini, der in der letzten Woche anlief und wohl bis Mitte diesen Monats zuende gebracht wird. Hier ein Auszug aus einer Email, die mich heute morgen erreichte:

Salamu alaikum, es geht um den Mord unserer Schwester in Dresden und eine Versammlung der Umma am [xx].11.2009.

Bitte unbedingt anhören!!! Bis zum Ende!!! Und weiterleiten!!! InschaALLAH kheir.

Mögen soviele Muslime als möglich erscheinen um ENDLICH auch zu zeigen, daß wir eine UMMA sind inschaALLAH !!!

[...]

Also, lieber Pierre Vogel, nehmen Sie sich einige Minuten Zeit, um über das nachzudenken, was Sie tun. Ist es wirklich ein konstruktiver Beitrag zum Zusammenleben in Deutschland oder ist es nicht eher dämlicher Aktionismus, der kein klares Ziel hat und im Prinzip nur Medienhascherei ist? Als Maßstab mag gelten, ob sie auch ruhig über die Sache reden können – und zwar am Tisch, im Dialog, ohne schreien zu müssen, ohne Zuschauer, ohne Kamera und vor allem ohne internationale Presse. Wenn Sie das hinter sich haben, dann können Sie das vielleicht besser bewerten.

Unabhängig von dem Ergebnis dieser recht interessanten Untersuchung, wäre ich froh, wenn Sie in Zukunft nicht automatisch davon ausgehen würden, dass Sie die Umma vertreten oder dass alle anderen Muslime “schlafen” würden. Und bitte, geben Sie auch nicht vor, dass Sie die Zukunft sehen könnten, das ist doch arg unislamisch, wenn ich das mal so seicht ausdrücken darf.

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[via gibgasachi]

Kein Gott außer Allah


Terry Holdbrooks wurde als Wachsoldat der US-Armee ins Lager Guantánamo geschickt. Es ist von dort desillusioniert und als bekennender Muslim zurückgekehrt

Terry Holdbrooks war ein gottloser, trinkfreudiger, tätowierter 19-jähriger Hardrock-Fan, als er August 2003 im Lager Guantánamo auf Kuba ankam – als Angehöriger der US-Armee für das dortige Wachpersonal rekrutiert. Als er die Insel ein Jahr später wieder verließ, hatte er sich von seinen Kameraden entfremdet, den Respekt der Gefangenen erworben und war zum Islam konvertiert.

Heute trägt der 26-Jährige den Namen Mustafa Abdullah, eine schwarze islamische Gebetsmütze, einen Vollbart und ein langärmliges Gewand, das nahezu vollständig das Tattoo auf seinem rechten Arm verdeckt, auf dem By demons be driven (Lass dich von Dämonen treiben) zu lesen ist.
Holdbrooks wuchs in Arizona auf. Seine Eltern waren Junkies und trennten sich als er sieben war. Erzogen haben ihn seine Großeltern, die früher einmal Hippies waren. Weil er unbedingt der Armut entfliehen, einen anderen Weg als seine Eltern gehen und überdies etwas von der Welt sehen wollte, meldete er sich beim Militär. Er kam zur 253. Feldjäger-Kompanie und bekam eines Tages zu hören, er würde in Guantánamo eingesetzt.

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Schweizer Entdecken Allah


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Roger Schwedes, Aussteiger bei Pro NRW und Konvertit zum Islam



Roger Schwedes (Jahrgang 1959) ist nach der Mittleren Reife in den Polizeidienst in NRW eingetreten. Nach einer 2,5-jährigen Ausbildung in Bochum folgten Dienste in Köln, Schwelm und Hattingen und arbeitete sich hoch bis zum Rang eines Kommissars. Nach 26 Jahren Wechselschicht ist er 2007 von sich aus einem attraktiven Angebot aus der freien Wirtschaft gefolgt und ist seither Sicherheitsbeauftragter in einem großen, international tätigen Unternehmen.

Neun Jahre lang war er Mitglied der Republikaner unter der Leitung von Franz Schönhuber. Zudem war er Gründungsmitglied des Bezirkverbandes Ruhrgebiet der so genannten Bürgerbewegung Pro NRW, die vor allem mit einem Plakat wirbt, auf der eine Moschee durchgestrichen ist. Medial kaum verfolgbar kam es dann zum Bruch mit Pro NRW und im April nahm Roger Schwedes zur Überraschung vieler den Islam an.

Roger Schwedes ist geschieden, hat einen erwachsenen Sohn und lebt im Ruhrgebiet.

MM: Sehr geehrter Herr Schwedes, es ist nicht lange her, da haben Sie noch Plakate hoch gehalten mit einer durchgestrichenen Moschee, wie kamen Sie zu Pro NRW?

Schwedes: Ich habe mich 1987 den Republikanern angeschlossen, da hier eine neue und unverbrauchte politische Alternative in die Parteienwelt einbrach, die in erster Linie den Wiedervereinigungsgedanken mit Vehemenz verfolgte. Der vor dieser Zeit schon ausufernde Missbrauch des Asylrechts, die Massenzuwanderung aus Ostblockstaaten – Polen und Russland, Menschen mit mutmaßlich deutschen Wurzeln – machte sich auch schon seit Jahren im Beruf negativ bemerkbar. Von daher war der Eintritt der REP in die Politik der damaligen Zeit schon mit Hoffnungen verbunden, die sich allerdings schneller zerschlugen, als zu erwarten war. Politisch besetzte Medien, Verfassungsschutz, Verbotsanträge etc., all das trug dazu bei, hier zu bremsen, fairerweise auch hinzugefügt, eigene Fehler in Fragen der Personalbesetzung und des Umgangs untereinander. Das Projekt REP starb mit dem Abgang des damaligen Parteivorsitzenden Schönhuber, dem nach wie vor meine Hochachtung gilt. Seine Distanz zu den U$A kann ich heute noch mit großem Verständnis nachvollziehen. Über ihn hier zu sprechen würde den Rahmen des Interviews sprengen, aber nur als kleiner Hinweis: Er war z.B. durchaus für das Recht auf Kopftuch für muslimische Beamtinnen. Solche Gedanken sind heute nicht nur bei “Rechten” verpönt.

Bezüglich Pro NRW habe ich hier zunächst neue Ansätze gesehen, zumal jung, unverbraucht und der Vorsitzende Beisicht mir schon bekannt war durch die REP aus den achtziger Jahren. Gegen die “Überfremdungsthesen” von Pro hatte ich nichts einzuwenden, in Proportionen gesehen gab es schon eine erhöhte Kriminalität von Seiten Zugewanderter. Wie ersichtlich ging es um eine Alternative zu den gesichts- und konturlos gewordenen sogenannten Volksparteien. Mit dem Eintritt in diese Bewegung ging es mir vor allem darum, ein Korrektiv zu finden, Islamkritik war mir nicht so wichtig. Es ging mir um eine Abkehr von antideutscher und proamerikanischer und kapitalismusorientierter Politik.

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Ich habe es bis jetzt vermieden zum Muslim-Markt zu verlinken, aber die Aktualität des Themas lässt mir keine Wahl.

Nach den zahlreichen Austritten aus Pro Köln, nun noch einer und diesmal ein Konvertit.

Ich hau mich weg.

“Der Weg nach Mekka – Die Reise des Muhammad Asad”



NEU IM KINO

Auf den Spuren eines aufgeschlossenen Islam

Besuch im Zelt der Beduinen: Georg Misch befasst sich mit dem Wirken Muhammad Asads.

“Der Weg nach Mekka – Die Reise des Muhammad Asad” von Georg Misch – Dazu: Die weiteren Kinostarts der Woche
Ganz am Ende des Films, am Grab von Muhammad Asad im spanischen Granada, wird am Wortwechsel zwischen einem Friedhofswärter und einem Imam noch einmal deutlich, dass in der Frage der Auslegung des Islam vermutlich immer ein dialektisches Pendeln herrschen wird. Die Frage ist bloß, wessen Argumentation die Mehrheit hinter sich hat.

Ein Lebenslauf wie jener Asads, der 1900 in Lemberg als Leopold Weiss geboren wurde, ist wohl heute nicht mehr denkbar: In den 1920er-Jahren reiste der Sohn eines Rabbiners zu seinem Onkel nach Jerusalem, wandelte sich zum Kritiker des Zionismus und zeigte sich zugleich vom Leben arabischer Beduinen fasziniert. Später ging er nach Saudi-Arabien, wirkte an der Staatsgründung Pakistans mit, um 1951 UN-Botschafter dieser ersten “islamischen Republik” in New York zu werden.

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„Für jene, die denken, egal welcher Religion“

Angeregte Diskussion bei der Premiere zum Porträt des Österreichers Muhammad Asad.

Er war ein großer, weiser Gelehrter, lobt ein Palästinenser. Seine Bücher motivieren junge Moslems, offener zu werden, sagt ein Pilger auf dem Weg nach Mekka. Vor allem aber habe er den Koran dem Westen verständlich gemacht: Leopold Weiss, geboren 1900 in Lemberg, aufgewachsen in Wien, 1926 zum muslimischen Glauben konvertiert.

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Nachdenken statt nachbeten

In Österreich nahezu unbekannt, in der muslimischen Welt verehrt: Regisseur Georg Misch wühlte im Leben des zum Islam konvertierten Juden Leopold Weiß alias Muhammad Asad. Das Ergebnis „Der Weg nach Mekka“ präsentiert er morgen um 19 Uhr im Moviemento Kino Linz.

OÖN: Wie ist Ihre Faszination für Leopold Weiß /Muhammad Asad entstanden?

Misch: Durch seine Koran-Übersetzung, auf die die Co-Autorin des Films bei ihrem Studium immer wieder gestoßen ist. Vom Namen her würde man einen Ägypter oder Syrer vermuten, doch einer der Lehrenden hat sie darauf hingewiesen, dass Asad ein Österreicher war. Das war kurz vor 9/11. Danach wurde uns bewusst, dass Asads Leben nicht nur Stoff für eine faszinierende Biografie ist, sondern dass wir ihn auch als Reiseführer aus der Vergangenheit nehmen können, der uns unsere Gegenwart neu erfahren lässt.

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Mehr zur Person Muhammad Asad.

Pilgerbahn nach Mekka: Arbeiter zum Islam konvertiert



660 chinesische Arbeiter haben das islamische Glaubensbekenntnis abgelegt. Zuvor gab es Proteste, dass die Bahn von Nicht-Muslimen gebaut werden. Denen ist der Zutritt von Mekka und Medina verboten.

In Saudi-Arabien sind auf einen Schlag 660 chinesische Arbeiter zum Islam konvertiert. Zuvor war ein Streit um den Einsatz von Nicht-Muslimen beim Bau einer neuen Bahnstrecke an den heiligen Stätten des Islams in Mekka entbrannt. Die Bauarbeiter der China Railway 18th Bureau Group legten nach einem Bericht der Zeitung “Saudi-Gazette” vom Donnerstag in der Pilgerstadt Mekka in einer feierlichen Zeremonie das islamische Glaubensbekenntnis ab.

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“Konvertiten gelten als illoyal”



Religion, Extremismus und Integration

Zwei extremistische Konvertiten rechtfertigen keinen Generalverdacht – im Gegenteil: Zum Islam konvertierte Deutsche leisten einen wichtigen Beitrag zur Integration. Die Ethnologin Esra Özyürek im Interview.

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Werden Konvertiten denn wirklich so pauschal verdächtigt?

Ja, natürlich, das kann man quer durch alle Medien beobachten. Und zwar schreiben das Journalisten selbst, aber es kommt auch durch die Aussagen von Politikern zustande. Damit angefangen hat Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble in seinem Interview in der Welt im Jahr 2007. Dann gab es die Diskussion um eine Konvertiten-Zentraldatei.

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Ihrer Forschung zufolge sind Konvertiten aber wichtig für die Integration. Inwiefern?

Sie spielen auffällig oft eine bedeutende Rolle in ihren Moscheegemeinden, ganz besonders die Frauen. Viele sind sehr aktiv im interreligiösen Dialog, organisieren deutsche Sprachkurse für Migranten oder sogar Seminare mit der Polizei, bei denen die Menschen über ihre Rechte aufgeklärt werden. Damit machen sie den migrantischen Muslimen Ressourcen zugänglich, die der Mehrheitsgesellschaft schon verfügbar sind.

Wenn Konvertiten terroristisch aktiv werden, sind es meist Anhänger des Salafismus, also einer Richtung, die nur Interpretationen aus der Entstehungszeit des Islam anerkennt. Ist gegenüber dieser Richtung Vorsicht angebracht?

Es ist wahr, dass die am meisten radikalen Dinge, die von Muslimen getan wurden, von Salafiten getan wurden. Aber das schließt doch nicht die gesamte Gruppe ein. Eine riesengroße Mehrheit der Salafiten in Deutschland ist wirklich friedlich und strengt sich an, ein Teil dieser Gesellschaft zu sein. Am liebsten sitzen sie zusammen und diskutieren die Antworten verschiedener Islamgelehrter auf bestimmte Fragen. Zum Beispiel darauf, wieviel Prozent Alkohol in Medikamenten zulässig ist.

Warum ist der Salafismus für Konvertiten so attraktiv?

Den Salafiten geht es schlicht um die religiösen Quellen, die sie sehr ernst nehmen. In diesem Sinne sind sie fundamentalistisch. Gleichzeitig ist es der neueste, modernste Ansatz, weil Traditionen ihnen egal sind. Damit sind sie am offensten für ethnische Deutsche. Für Salafiten ist es wirklich gleichwertig, ob jemand Araber, Deutscher oder Äthiopier ist. Wenn ein Konvertit aber zum Beispiel in eine türkisch-sunnitische Moschee kommt, können die oft älteren Menschen dort nicht so viel mit ihm anfangen, weil für sie die Moschee auch eine Art türkisches Gemeindezentrum ist.

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