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Tag Archiv für Israel

Blutige Realität


QUELLE

Durban 2 und der ZdJ


DER ZENTRALRAT MECKERT MAL WIEDER

Zentralrat der Juden fordert Boykott der Anti-Rassismus-Konferenz

München (dpa) – Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat die Bundesregierung zum Boykott der nächsten Anti-Rassismus-Konferenz der Vereinten Nationen aufgefordert. Die Zentralrats-Präsidentin Charlotte Knobloch sagte, die für Mitte April in Genf geplante Konferenz sei Teil einer «Hetzkampagne» gegen Israel. Staaten wie der Iran oder Libyen wollten das Treffen als «Propaganda-Instrument gegen den jüdischen Staat» missbrauchen.

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Der Grund für die Ablehnung dieser Konferenz müsste wohl den meisten – welche noch bei Verstand sind – einleuchten. Hier geht es darum, das Gesicht des Staates Israel wieder mal reinzuwaschen.

Hier brummt ein ziemlicher Kater nach, nachdem die IDF ihr neustes Spielzeug, auch mit Segen der Regierung hierzulande, in Gaza ausprobieren durften. Hier soll wohl auch Augenwischerei betrieben werden, was die Besatzungsgeschichte im Libanon, in Palästina, auf den Golanhöhen un in Westjordanland angeht. Diese brutale und menschenverachtende Okkupations- und Ausbeutungspolitik der letzten 60 Jahre hat die Welt aufschrecken lassen, und Kritik ist hier wohl kaum willkommen.

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Mein lieber Mann Herr Lieberman


Ein rassistischer, rechtsradikaler und faschistischer Jude, die Rede ist von Avigdor Lieberman:

 

 

Was sagt der ZdJ über die Regierungskoalition des rechtskonservativen Likud-Partei von Benjamin Netanjahu mit der ultrarechten Partei Yisrael Beitenu von Avigdor Lieberman?

Im widerrechtlichen Angriffskriegs am Ende des letzten Jahres gegen den Gaza-Streifen hatte der ZdJ sich auf die Seite Israels geschlagen.

Momentan hört man nichts vom ZdJ über die Bildung einer menschenverachtenden Apartheidsregierung in Israel und über die Forderungen eines Herrn Lieberman.

Ein Volk wie die der Juden, die jahrhundertelang verfolgt und ermordet wurden, sollten doch sensibler und verantwortungsbewusster mit ihren Nachbarländern und den Minderheiten im eigenen Land umgehen.

Vor allem Dingen sollte man aber auf keinen Fall Demagogen und Hasspredigern eine Plattform bieten, geschweige denn eine Regierungspartei stellen lassen.

 

Hier einige umstrittene Äußerungen und Verhaltensweisen von Avigdor Lieberman:
 

Lieberman nennt die israelischen Araber (Palästinenser mit israelischer Staatsbürgerschaft) eine „fünfte Kolonne“. Er und seine Partei fordern offen ihren „Transfer“. Liebermans Plan sieht vor, zehntausenden israelischen Arabern die Staatsbürgerschaft zu entziehen und sie „mit den Arabern im Westjordanlandwieder zu vereinigen.“Die übrigen israelischen Araber sollen einem Loyalitätstest unterzogen werden um zu entscheiden, ob sie in Israel bleiben dürfen.Israelische Siedlungen im Westjordanland sollen annektiert werden, kleinere, arabisch besiedelte Gebiete in Israel könnten an das Westjordanland abgetreten werden.

Schon kurz nach seiner Einwanderung aus Moldawien soll er als Mitglied der rechtsradikalen Studentengruppe Kastel auf „Araberjagd“ gegangen sein, um Palästinenser mit Fahrradketten und Stacheldraht zu verprügeln.

Seit 2002 forderte Lieberman die israelische Armee dazu auf, in Gaza »keinen Stein auf dem anderen zu lassen« und auch zivile Ziele wie Geschäfte, Banken und Tankstellen „dem Erdboden gleichzumachen

2003 schlug Lieberman als Verkehrsminister in der Knesset vor, freigelassene palästinensische Gefangene mit Bussen an einen Ort zu bringen, „von dem aus sie nicht zurückkehren“. Anderen Quellen zufolge soll er vorgeschlagen haben, die Gefangenen im Toten Meer zu ertränken.

2006 forderte Lieberman in der Knesset, die arabischen Knesset-Abgeordneten als Landesverräter vor Gericht zu stellen und hinzurichten.

Am 19. Januar 2007 bezeichnete er Amir Peretz, den israelischen Verteidigungsminister und Vorsitzenden der Arbeitspartei, nach dessen Rede vor dem Labor-Zentralkomitee im israelischen Radio als „dumm“ und als „Rassisten“, weil dieser die Berufung von Ghalib Mudschadala zum ersten arabischen Minister in Israel vorantreibe und dies als Antwort auf „Liebermans Rassismus“ bezeichnet habe. Diesen Kommentar machte er einem Haaretz-Bericht zufolge, bevor Mudschadalas Kandidatur als Wissenschafts-, Kultur- und Sportminister vom Zentralkomitee der Arbeitspartei angenommen wurde.

QUELLE

»Ich rufe schon seit langem zum Boykott auf«



Der Zentralrat der Juden hat sich zum Sprachrohr der israelischen Regierung gemacht. Ein Gespräch mit Evelyn Hecht-Galinski

Ist es für Sie antisemitisch, zum Boykott israelischer Exportwaren aufzurufen, wie es Hermann Dierkes, der Duisburger OB-Kandidat der Linkspartei gemacht hat? Er ist am Donnerstag nach massiven Angriffen auch aus der eigenen Partei als Fraktionsvorsitzender zurückgetreten.

Warum sollte das antisemitisch sein? Ich rufe schon seit langem dazu auf. Ein Boykott ist solange angebracht, wie Israel fremde Gebiete besetzt hält und zum Teil besiedelt, wie es UN-Beschlüsse mißachtet und wie es immer wieder Kriege gegen das palästinensische Volk anzettelt.

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Das Kind, der Tod und die Wahrheit


Das Bild ging um die ganze Welt: Ein Vater kauert hinter einem Betonfass, schützend den Arm um seinen kleinen Sohn gelegt. Er versucht, sich und sein Kind zu retten. Die tragische Szene wird gefilmt von einem Kameramann des französischen Fernsehkanals France 2. 

Weltweit ist zu sehen, wie Mohammed Al-Durah, der zwölfjährige Palästinenserjunge, an der Netzarimkreuzung in Gaza in den Armen seines Vaters stirbt, Opfer eines mörderischen Schusswechsels zwischen Palästinensern und israelischen Soldaten. Aber stimmt die Geschichte? Oder sind die westlichen Medien Opfer palästinensischer Propaganda geworden? Ist die spektakuläre Szene eine Fälschung? 

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Zum Video bei Sevenload:

http://de.sevenload.com/videos/RqtuplF-Das-Kind-der-Tod-und-die-Wahrheit

Kein Papst-Besuch in Israels Holocaust-Museum



Papst Benedikt XVI. wird bei seinem noch nicht offiziell angekündigten Israel-Besuch im Mai nicht das Holocaust-Museum der Jerusalemer Gedenkstätte Yad Vashem betreten, das eine kritische Einschätzung des Verhaltens seines Vorgängers Pius XII. in der Zeit der Nazidiktatur enthält. Das sagte Israels Botschafter beim Heiligen Stuhl, Mordechai Lewy, am Freitag in Rom, wie italienische Medien berichteten.

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Liebe in Israel? Nicht einfach, Vol 2



Wenn sich Any* in einen Mann verliebt, entscheidet nicht sie alleine, ob er auch der Richtige für sie ist. Any ist eine ultra-orthodoxe Jüdin aus Jerusalem. Der 21-Jährigen gefiel ein junger Mann aus ihrem Viertel. Auch er ist streng gläubig, doch bevor es überhaupt zu einem ersten Treffen kam, fragte sie ihren Rabbi, ob Jonathan* auch ein Heiratskandidat für sie sei. „Nein“ war die Antwort. Der Rabbi überprüfte den Stammbaum des Interessenten, doch seine Familienlinie passte nicht zu der von Any. Es glaub Glaubensabtrünnige in seinem Verwandtenkreis, ihre Linie war jedoch zu rein, um sich mit dieser Familie zu vermischen.

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Closed Zone


http://www.closedzone.com/

 

 

Closed Zone: Behind the scenes

Zwei-Staaten-Lösung


 

 

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Diebstahl von Land



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Nein, es wurde nicht alles gestohlen, ein winzig kleiner Teil wurde auch gekauft, aber der große Rest wurde gestohlen und die eigentlichen Besitzer vertrieben. Die Rechtfertigung für diesen Landraub bilden die Verfolgung der Juden durch die deutschen Nazis und der Holocaust. Schlussendlich sind die Palästinenser die letzten Opfer der Nazis. 

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Clinton hält an Zwei-Staaten-Lösung fest



Antrittsbesuch in Israel: US-Außenministerin Hillary Clinton hat in Jerusalem klar gemacht, dass sie die Bildung eines Palästinenser-Staates befürwortet. Ihr wichtigster Gesprächspartner, der wohl nächste Ministerpräsident Israels, Netanjahu, lehnt genau das ab.

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Liebe in Israel? Nicht einfach.



Abed ist verliebt. Noam ist hübsch, in seinem Alter, schwärmt für Kunst und gute Filme, alles würde passen – wenn sie nicht eine Jüdin wäre. Abed ist israelischer Palästinenser und hat, sonst hätte er sich kaum verliebt, nichts dagegen, dass Noam jüdisch ist. Auch Noam hat nichts dagegen, dass Abed Araber ist.

Und doch wissen sie nicht, ob sie wirklich zusammengehören. Vielleicht ist es weniger ein Wissen, sondern vielmehr ein Gefühl. Das Gefühl, dass die Gräben in Israel zwischen Arabern und Juden schon so lange bestehen und sie mittlerweile so tief sind, dass man sie auch in einer Beziehung nicht überwinden kann. Irgendwann, das ist ihre Angst, könnte man an eine Grenze stoßen, an der aus einem Pärchen zwei politische Rivalen werden, weil sie sich mehr zu ihrer kulturellen Identität, zu ihrem Volk bekennen, als zu ihrem Partner. Noam würde dann nur noch zu jenen gehören, die Abeds Vorfahren “das Land gestohlen haben” und Abed würde zu einem Teil jener werden, die Noams Land “permanent attackieren.”

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Rabin, eine Hoffnung stirbt


 

 

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Begegnung mit dem Holocaust



So eine Schande. Nach fünf Monaten in diesem Land bin ich immer noch nicht in Yad Vashem gewesen, Israels Holocaust-Gedenkstätte.

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„Nach Yad Vashem“, antworte ich. „Oh, Yad Vashem – du kommst aus Deutschland?“ Ich gestehe. „Das ist gut, du interessiert dich für das, was ihr uns angetan habt. Ich wünschte, es gäbe mehr von dir“, sagt er.
Was soll ich darauf erwidern. Soll ich monologisieren, dass es gewiss andere von mir gibt, dass meine Freunde als Kinder Anne Frank gelesen und als Jugendliche gegen Neonazis protestiert haben. Dass es natürlich immer noch und immer wieder Rechtsradikale und ideologisierte Idioten in Deutschland gibt, dass der Dialog über die deutsche Schuld jedoch nicht abbricht und sich mein Land mit diesem Teil seiner Geschichte intensiv auseinandersetzt?

Doch ich antworte: „Ja, es gibt mehr von mir.“ Was soll man auf der Kreuzung schon diskutieren. 
„Aber Deutschland ist immer gegen uns, das hat man während des Krieges doch wieder gesehen“, sagt der junge Orthodoxe. „Die Medien waren für Gaza und gegen Israel, egal, ob die Hamas uns ausrotten will oder nicht.“
Da ist es, das schlagende Argument: die Hamas erkennt Israel nicht an, wenn sich das Land nicht gegen den arabischen Terror wehrt, droht den Juden ein erneuter Völkermord.

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Gefilmte “Verleugnungen” des Christentums



“Jesus war fett und süchtig” 

Kabarettist am Pranger
“Die christliche Kirche: Glaubt ihr kein Wort!” Der israelische Kabarettist Lior Schlein wollte die Lehren der christlichen Kirche verleugnen, so wie der umstrittene Bischof Richard Williamson den Holocaust verleugnete. “Warum sollte ich mich ärgern?”, fragte Schlein in seiner nächtlichen Satire-Sendung beim privaten Fernsehkanal “Arutz 10″. Jeden Abend wolle er eine weitere Lehre des Christentums in Frage stellen. Das erste Filmchen hinterfragte, ob Jesus auf dem See Genezareth gewandelt sei. Keineswegs! Schon als Baby war Jesus übergewichtig. Im Film wird ein dickes Baby gezeigt, nachdem zunächst kitschige Darstellungen eines schlanken und ranken Jesus aus dem Repertoire katholischer Jesus-Darstellungen präsentiert wurden. Jesus sei brotsüchtig gewesen und wohlbeleibt. “Wäre er vierzig Jahre alt geworden, hätte er so ausgesehen”, wird zur Abbildung eines sich vor der Kamera räkelnden “vollschlanken” Mannes gesagt. Sein Leben lang habe Jesus Diät gemacht und sich geschämt, in der Badehose am See Genezareth zu zeigen. Jeden Sonntag habe er sein “letztes Abendmahl” angekündigt, um seiner Brotsucht eine Absage zu erteilen. “Deshalb ist den Christen der Sonntag so heilig.” 

 

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