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Tag Archiv für Israel

Der Wahlsieg Obamas als Misserfolg Netanjahus



Mit Barack Obamas Wahlsieg hat Benjamin Netanjahu eine schwere Niederlage einstecken müssen. Im Vorfeld des 6. November hatte der israelische Premier alle publizistischen und diplomatischen Hebel in Bewegung setzen wollen, um die zweite Amtszeit des Präsidenten zu verhindern. Nicht zufällig fielen diese Kampagnen zeitgleich mit dem Eingeständnis der ehemaligen Botschafterin bei den Vereinten Nationen Gabriela Shalev zusammen, dass sie heute die Politik ihrer Regierung beim besten Willen nicht mehr verteidigen könnte. Netanjahus nachträglicher Versuch der Umarmungstaktik, die Allianz mit den USA sei stärker als je zuvor, übersieht die tiefe persönliche Antipathie ihm gegenüber in der Chefetage des Weißen Hauses.

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KenFM im Gespräch mit: Evelyn Hecht-Galinski


 

 

 

 

 

Grass: Was gesagt werden muss (Im Gespräch mit Jürgen Elsässer)


 

 

 

 

 

“Grass hat etwas Vernünftiges gesagt”



Der deutsch-französische Publizist Alfred Grosser, Sohn jüdischer Eltern, stellt sich in der Debatte um die Äußerungen von Günter Grass auf die Seite des Schriftstellers. Ein Gespräch über den Verlauf der Diskussion in Deutschland und Frankreich, über Kritik an Israel und “jüdischen Selbsthass”.

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Israel bricht Beziehungen zum UNO-Menschenrechtsrat ab


 

 

Nicht nur anti-zionistische deutsche Dichter, nein, auch der UNO-Menschenrechtsrat ist in Ungnade gefallen:

 

Das Gremium der UNO in Genf hat beschlossen, die Auswirkungen der israelischen Siedlungspolitik zu untersuchen. Die Regierung in Jerusalem reagiert mit einem Einreiseverbot.

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KenFM über: Zionistischer Rassismus (jüngstes Opfer: Günter Grass)


 

 

 

 

 

Broken Silence


 

 

 

 

Die Lobbyisten kriechen aus ihren Löchern



GRASS-GEDICHT

Reich-Ranicki attackiert Grass

Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki hat Günter Grass für dessen Israel-Gedicht „Was gesagt werden muss“ scharf angegriffen. Er bezeichnet das Gedicht als ekelhaft, es sei politisch und literarisch wertlos.

[...]

Das Gedicht sei ein geplanter Schlag nicht nur gegen Israel, sondern gegen alle Juden.

[...]

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ISRAEL UND GÜNTER GRASS
Klarsfelds Hitler-Trumpf

Die Kritik wird schärfer: Beate Klarsfeld vergleicht das Gedicht von Günter Grass mit einer antisemitischen Drohrede Hitlers. Ein bekannter Journalist hingegen verteidigt den Dichter.

[...]

In einer Mitteilung am Freitag zitierte Klarsfeld aus einer Drohrede, die Hitler 1939 gegen „das internationale Finanzjudentum“ gehalten habe. Sie fuhr fort, wenn man den Ausdruck „das internationale Finanzjudentum“ durch „Israel“ ersetze, „dann werden wir von dem Blechtrommelspieler [gemeint ist Grass] die gleiche antisemitische Musik hören“.

[...]

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Was Broder sagen musste


 

 

 

 

 

Das Gedicht von Günter Grass



“Was gesagt werden muss” – das Gedicht im Wortlaut

Warum schweige ich, verschweige zu lange,
was offensichtlich ist und in Planspielen
geübt wurde, an deren Ende als Überlebende
wir allenfalls Fußnoten sind.

Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,
der das von einem Maulhelden unterjochte
und zum organisierten Jubel gelenkte
iranische Volk auslöschen könnte,
weil in dessen Machtbereich der Bau
einer Atombombe vermutet wird.

Doch warum untersage ich mir,
jenes andere Land beim Namen zu nennen,
in dem seit Jahren – wenn auch geheimgehalten -
ein wachsend nukleares Potential verfügbar
aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung
zugänglich ist?

Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,
dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,
empfinde ich als belastende Lüge
und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,
sobald er missachtet wird;
das Verdikt ‘Antisemitismus’ ist geläufig.

Jetzt aber, weil aus meinem Land,
das von ureigenen Verbrechen,
die ohne Vergleich sind,
Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,
wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch
mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,
ein weiteres U-Boot nach Israel
geliefert werden soll, dessen Spezialität
darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe
dorthin lenken zu können, wo die Existenz
einer einzigen Atombombe unbewiesen ist,
doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will,
sage ich, was gesagt werden muss.

Warum aber schwieg ich bislang?
Weil ich meinte, meine Herkunft,
die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,
verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit
dem Land Israel, dem ich verbunden bin
und bleiben will, zuzumuten.

Warum sage ich jetzt erst,
gealtert und mit letzter Tinte:
Die Atommacht Israel gefährdet
den ohnehin brüchigen Weltfrieden?
Weil gesagt werden muss,
was schon morgen zu spät sein könnte;
auch weil wir – als Deutsche belastet genug -
Zulieferer eines Verbrechens werden könnten,
das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld
durch keine der üblichen Ausreden
zu tilgen wäre.

Und zugegeben: ich schweige nicht mehr,
weil ich der Heuchelei des Westens
überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen,
es mögen sich viele vom Schweigen befreien,
den Verursacher der erkennbaren Gefahr
zum Verzicht auf Gewalt auffordern und
gleichfalls darauf bestehen,
dass eine unbehinderte und permanente Kontrolle
des israelischen atomaren Potentials
und der iranischen Atomanlagen
durch eine internationale Instanz
von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.

Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern,
mehr noch, allen Menschen, die in dieser
vom Wahn okkupierten Region
dicht bei dicht verfeindet leben
und letztlich auch uns zu helfen.

Quelle

 

 

 

 

 

weitere Artikel zum Thema: Klick, Klick

Sinneswandel


 

 

Der Politblogger war schon immer israelfreundlich und verurteilte jede Kritik an Zionismus als Antisemitismus. Nun scheint es wohl doch so etwas wie einen Sinneswandel zu geben:

http://www.politblogger.eu/gabriel-und-das-bose-a-wort/

 

Besser eine späte Einsicht, als stur dem Glauben folgen die einzige Demokratie im Nahen-Osten zu verteidigen.

 

 

 

‘Blackwashing’ and the Israel lobby


 

 

 

The American Israeli Public Affairs Committee, also known as AIPAC, and similar pro-Israel organisations have been actively encouraging students from black and Hispanic-majority universities to promote the U.S.-Israel relationship and fight claims that Israel is an apartheid state. 

Critics say these tactics, known as “blackwashing”, are an attempt by Israeli interest groups to thwart human rights critics. 

Others maintain pro-Israel groups provide leadership conferences and travel opportunities that students would not otherwise enjoy.

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Augstein und Blome vom 09.03.2012: Israel versus Iran – Krieg gegen die Bombe?


 

 

 

 

 

Kriegstreiber in Washington DC


 

 

 

 

 

PIzis als Israelfreunde



PI/2012/03/polenz-nazis-tarnen-sich-als-israelfreunde/

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