Archiv für 6. April 2012

KenFM im Gespräch mit: Evelyn Hecht-Galinski


 

 

 

 

 

Das ist seine FDP


 

Realsatire oder Galgenhumor?:

 

 

 

 

 

Grass: Was gesagt werden muss (Im Gespräch mit Jürgen Elsässer)


 

 

 

 

 

“Grass hat etwas Vernünftiges gesagt”



Der deutsch-französische Publizist Alfred Grosser, Sohn jüdischer Eltern, stellt sich in der Debatte um die Äußerungen von Günter Grass auf die Seite des Schriftstellers. Ein Gespräch über den Verlauf der Diskussion in Deutschland und Frankreich, über Kritik an Israel und “jüdischen Selbsthass”.

weiterlesen

Was ist Aufklärung?


 

 

 

 

 

Israel bricht Beziehungen zum UNO-Menschenrechtsrat ab


 

 

Nicht nur anti-zionistische deutsche Dichter, nein, auch der UNO-Menschenrechtsrat ist in Ungnade gefallen:

 

Das Gremium der UNO in Genf hat beschlossen, die Auswirkungen der israelischen Siedlungspolitik zu untersuchen. Die Regierung in Jerusalem reagiert mit einem Einreiseverbot.

weiterlesen

 

 

 

KenFM über: Zionistischer Rassismus (jüngstes Opfer: Günter Grass)


 

 

 

 

 

Die Leiden des braunen kewil


 

 

Ein Jahr kewil bei PI, Zeit mal Bilanz zu ziehen:

 

April 2011: 250 Afrikaner sterben bei der Überquerung des Mittelmeers, für kewil ist das aber “keine Tragödie” und kein Grund zur Trauer. Die “Neger” sollen gefälligst zuhause bleiben, weil sie hier uns Deutschen unsere Arbeitsplätze wegnehmen und uns ausbeuten würden. Während gemäßigte PI-Leser ganz entnervt ihren Rückzug von PI-News ankündigen, machen sich dort gleichzeitig Rechtsextreme breit und freuen sich über solche Thesen.

Mai 2011: Mehr und mehr kewil-Artikel richten sich gegen “Zigeuner” und “Schwule” und “Neger” und Frauen, die früher auf PI-News als Verbündete angesehen wurden. Allerdings haben inzwischen viele homosexuelle und afrikanische und weibliche Islamkritiker PI-News den Rücken zugekehrt und wurden in den Kommentaren offensichtlich durch kewil-Anhänger und christliche Fanatiker ausgetauscht, die viele Ansichten streng-religiöser Muslime teilen.

Juli 2011: Der christliche Fanatiker Anders Breivik begeht einen Massenmord an Jugendlichen, weil er (wie auch kewil) ihre politische Einstellung verachtet und Linke als eine Gefahr sieht. Zu diesem Zeitpunkt ist noch gar nichts genaueres über die Vorfälle bekannt, trotzdem gibt kewil vorschnell Muslimen die Schuld an dem Massaker und macht PI-News damit hinterher zum Gespött der Öffentlichkeit.

August 2011: Ganz “politisch inkorrekt” verteidigt kewil den Diktator Gaddafi und seine Ansichten, gleichzeitig greift er die Aufständischen an und macht diese für die vielen Probleme in Libyen verantwortlich. Abhängig von der aktuellen Weltpolitik erscheinen immer wieder ähnliche PI-Artikel zur Verteidigung anderer Diktatoren, in denen kewil sich ganz auf die Seite der staatlich kontrollierten Medien der jeweiligen Diktatur stellt.

September 2011: Die Frankfurter Rundschau deckt einige peinliche Interna von PI-News auf. Neben überraschenden Verstrickungen in die rechtsextreme Szene werden dabei auch Streitigkeiten zwischen den PI-Autoren bekannt, die zugunsten von kewil nach und nach zur Abspaltung der gemäßigten Autoren führen. Als Reaktion beschimpft kewil die Redakteure der Frankfurter Rundschau als Geisteskranke und verschreckt interessierte PI-Neulinge.

Oktober 2011: Für PI-Artikel sind inzwischen die Kategorien “Schwule” und “Idioten” und “Lumpen” geschaffen worden, die alle von einem gewissen “kewil” aufgefüllt werden. Außerdem spricht der häufig im Namen von ganz PI-News und beteiligt sich deutlich stärker an der Zensur und Moderation von ungewünschten Kommentaren, deren Verfasser innerhalb ihres eigenen Kommentars von kewil beschimpft werden.

Dezember 2011: Seit Monaten schon beschimpft kewil die “Zigeuner” und “Schwulen” und “Neger” und allgemein Menschen mit einer anderen Meinung als Geisteskranke und Tierfäkalien, sachliche Kritiker seiner Beleidigungen und Beschimpfungen werden von ihm zensiert. Plötzlich erklärt kewil in einem PI-Artikel die Kriterien für Zensur von Kommentaren: Beschimpfungen und Beleidigungen verboten…???

Januar 2012: Die Besucherzahlen von PI-News haben sich während der letzten zwölf Monate zwar insgesamt leicht verbessert, aber sowohl das “normale” jährliche Wachstum als auch das zusätzliche Wachstum durch ständige Präsenz in den Medien sind ausgeblieben. Noch immer gibt es auf PI-News mehrere Kritiker von kewil, aber der beschimpft sie und sagt ihnen, dass er sich niemals ändern wird und ihm die Besucherzahlen nicht besonders wichtig sind.

Februar 2012: Mehr und mehr der kewil-Artikel solidarisieren sich mit nationalen Sozialisten und Holocaust-Leugnern und rechtsextremen Straftätern, weil kewil die gleichen staatliche Repressionen gegen PI-News befürchtet. Laut kewil muss PI-News “politisch inkorrekt” den nationalen Sozialisten beistehen, weil PI-Leser und verbündete Parteien sonst die gleichen “Einschränkungen ihrer Meinungsfreiheit” oder “Diffamierungen durch linksversiffte Gutmenschen” erleiden.

 

Dank an martin.

 

 

 

Broken Silence


 

 

 

 

Die Lobbyisten kriechen aus ihren Löchern



GRASS-GEDICHT

Reich-Ranicki attackiert Grass

Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki hat Günter Grass für dessen Israel-Gedicht „Was gesagt werden muss“ scharf angegriffen. Er bezeichnet das Gedicht als ekelhaft, es sei politisch und literarisch wertlos.

[...]

Das Gedicht sei ein geplanter Schlag nicht nur gegen Israel, sondern gegen alle Juden.

[...]

weiterlesen

 

ISRAEL UND GÜNTER GRASS
Klarsfelds Hitler-Trumpf

Die Kritik wird schärfer: Beate Klarsfeld vergleicht das Gedicht von Günter Grass mit einer antisemitischen Drohrede Hitlers. Ein bekannter Journalist hingegen verteidigt den Dichter.

[...]

In einer Mitteilung am Freitag zitierte Klarsfeld aus einer Drohrede, die Hitler 1939 gegen „das internationale Finanzjudentum“ gehalten habe. Sie fuhr fort, wenn man den Ausdruck „das internationale Finanzjudentum“ durch „Israel“ ersetze, „dann werden wir von dem Blechtrommelspieler [gemeint ist Grass] die gleiche antisemitische Musik hören“.

[...]

weiterlesen

 

 

Zu Grabe getragen


 

 

 

 

Was Broder sagen musste


 

 

 

 

 

Das Gedicht von Günter Grass



“Was gesagt werden muss” – das Gedicht im Wortlaut

Warum schweige ich, verschweige zu lange,
was offensichtlich ist und in Planspielen
geübt wurde, an deren Ende als Überlebende
wir allenfalls Fußnoten sind.

Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,
der das von einem Maulhelden unterjochte
und zum organisierten Jubel gelenkte
iranische Volk auslöschen könnte,
weil in dessen Machtbereich der Bau
einer Atombombe vermutet wird.

Doch warum untersage ich mir,
jenes andere Land beim Namen zu nennen,
in dem seit Jahren – wenn auch geheimgehalten -
ein wachsend nukleares Potential verfügbar
aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung
zugänglich ist?

Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,
dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,
empfinde ich als belastende Lüge
und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,
sobald er missachtet wird;
das Verdikt ‘Antisemitismus’ ist geläufig.

Jetzt aber, weil aus meinem Land,
das von ureigenen Verbrechen,
die ohne Vergleich sind,
Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,
wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch
mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,
ein weiteres U-Boot nach Israel
geliefert werden soll, dessen Spezialität
darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe
dorthin lenken zu können, wo die Existenz
einer einzigen Atombombe unbewiesen ist,
doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will,
sage ich, was gesagt werden muss.

Warum aber schwieg ich bislang?
Weil ich meinte, meine Herkunft,
die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,
verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit
dem Land Israel, dem ich verbunden bin
und bleiben will, zuzumuten.

Warum sage ich jetzt erst,
gealtert und mit letzter Tinte:
Die Atommacht Israel gefährdet
den ohnehin brüchigen Weltfrieden?
Weil gesagt werden muss,
was schon morgen zu spät sein könnte;
auch weil wir – als Deutsche belastet genug -
Zulieferer eines Verbrechens werden könnten,
das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld
durch keine der üblichen Ausreden
zu tilgen wäre.

Und zugegeben: ich schweige nicht mehr,
weil ich der Heuchelei des Westens
überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen,
es mögen sich viele vom Schweigen befreien,
den Verursacher der erkennbaren Gefahr
zum Verzicht auf Gewalt auffordern und
gleichfalls darauf bestehen,
dass eine unbehinderte und permanente Kontrolle
des israelischen atomaren Potentials
und der iranischen Atomanlagen
durch eine internationale Instanz
von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.

Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern,
mehr noch, allen Menschen, die in dieser
vom Wahn okkupierten Region
dicht bei dicht verfeindet leben
und letztlich auch uns zu helfen.

Quelle

 

 

 

 

 

weitere Artikel zum Thema: Klick, Klick

Die Vollstrecker des Kapitals



Vollstrecker für Bosse
Der Betriebsrätefresser

Kommt es hart auf hart, erledigen Spezialisten die Drecksarbeit für Firmen, die schwer kündbare Angestellte schassen wollen. Solch ein ausgebuffter Profi-Bösewicht ist Helmut Naujoks. Seine Gegner werfen dem Rechtsanwalt vor, Drehbücher der Eskalation zu verfassen – und Anleitungen zum Mobbing.

weiterlesen

 

Clement unterstützt die FDP in Nordrhein-Westfalen

Der frühere Sozialdemokrat Wolfgang Clement will im Landtagswahlkampf in Nordrhein-Westfalen die FDP unterstützen. Derzeit kläre Clement die Details einer Zusammenarbeit mit dem Spitzenkandidaten der Liberalen, Christian Lindner, berichtet der “Spiegel” unter Berufung auf Angaben aus der FDP. Clement war von 1998 bis 2002 für die SPD Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen.

weiterlesen